Sep 14 2015

Kommunikationsstörungen zwischen Mensch und Technik

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Die wesentlichen Hemmnisse für die Durchsetzung des Internet der Dinge sieht eine aktuelle GISAD Studie in einer Kommunikationsstörung zwischen Menschen und Technik begründet.
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Kommunikationsstörung Mensch + Technik verhindert Einführung von Smart HomeEs geht um sehr viel Geld. Gemäß einer Statistik von Adobe und PageFair blockieren 25% der deutschen Onliner ihre Werbung. Durch sogenannte Adblocker werden in 2015 allein im Bereich der Onlinewerbung 22 Milliarden US-Dollar Umsatz verhindert.

Anhand des Vier-Seiten-Modells des Kommunikationspsychologen Friedmann Schulz von Thun analysiert die Studie den technischen Kommunikationsprozess und stellt erhebliche Defizite fest.

Ängste der Anwender, von intelligenten zentralen Systemen in Zukunft immer weiter kontrolliert zu werden, sind begründet. Entsprechend groß sind die Vorbehalte, diese Systeme in die Wohnung als letzten privaten Zufluchtsort zu lassen.
Derzeit beherrscht die Technik den Kommunikationsprozess und zwingt dem Menschen ihre Systematik auf. Wird ein typischer technischer Kommunikationsverlauf als Gespräch dargestellt, dann verläuft dieser etwa so:

App: „Ich muss dringend ein neues Update installieren!“
Nutzer: „Warum?“
App: „Vielen Dank, dass Sie sich für unser Produkt entschieden haben, bitte geben Sie uns folgende Berechtigungen frei“.

Das Vier-Seiten-Modell wurde von dem studierten Sprachheilpädagogen und Datensicherheitsspezialisten Olaf Berberich für eine Kommunikation mit den Maschinen und sogar zwischen den Maschinen (M2M Kommunikation) weiterentwickelt. Bereits seit 15 Jahren beschäftigt er sich mit einem auf den menschlichen Bedürfnissen basierenden Konzept eines Trusted WEB 4.0.

Kommunikationsstörungen mit Technik und zukünftig immer mehr mit Maschinen bestehen insbesondere auf den Seiten der Selbstkundgabe und der Beziehungsebene.

Die Technik ist derzeit noch nicht in der Lage, situativ zum richtigen Zeitpunkt auf die Wünsche der Menschen zu reagieren. Menschen werden nur dann Vertrauen in die Kommunikation mit der digitalen Technik gewinnen, wenn sie jederzeit den Kommunikationsprozess mit und zwischen der Technik beherrschen. Dazu gehört die uneingeschränkte Verfügungsgewalt über die eigenen persönlichen Daten.
Die GISAD Studie bleibt nicht bei allgemeinen Appellen, sondern erläutert die nach heutigem Entwicklungsstand mögliche Umsetzung ihrer Erkenntnisse.

Unternehmen aus vielen Branchen sichern sich erhebliche Marktvorteile, wenn sie konsequent die Erfahrungen der Kommunikationspsychologie auf die Kommunikation mit der Technik übertragen.

In allen Technologie dominierten Bereichen sieht die GISAD Studie die gleiche Hauptursache für die enttäuschenden Umsätze: Die Kommunikation zwischen Mensch und Technik ist gestört! Stellt man sich Onlinewerbung als Kommunikation zwischen Menschen vor, dann schreien alle durcheinander und keiner kann und will dem anderen zuhören.

Entsprechend blieben auch bisher die Umsatzentwicklungen bei Smart Home und Industrie 4.0 weit hinter den Erwartungen zurück.

„Kommunikationspsychologische Grundlagen des Trusted WEB 4.0“ steht zum kostenlosen Download bereit.

Die 28seitige GISAD Studie „Kommunikationspsychologische Grundlagen des Trusted WEB 4.0“ richtet sich an alle, die ein sicheres, menschenwürdiges und demokratisches Internet schaffen oder unterstützen wollen.

„Friedemann Schulz von Thun (* 6. August 1944 in Soltau) ist ein deutscher Psychologe und Kommunikationswissenschaftler sowie Gründer des „Schulz von Thun-Instituts für Kommunikation“.“ (Auszug aus Wikipedia)

Olaf Berberich (3. Dezember 1956 in Karlsruhe) hat mehrere Software Unternehmen erfolgreich gegründet und geführt und in eigener Führungsschmiede über 300 Führungskräfte für den Multimediabereich qualifiziert. Bereits 1999 meldete er ein Europapatent für eine Mensch-Maschine-Kommunikation an. Er hat mehrere Bücher und Studien zur Entwicklung des Internets veröffentlicht. 2007 warnte er vor der negativen Entwicklung eines zentral überwachten Internets.

Global Institute for Structure relevance, Anonymization and Decentralization‘ (GISAD) identifiziert als Europa nahes Institut für die zukünftige digitale Gesellschaft strukturrelevante Ideen. Gutachten attestieren, in wie weit im Sinne von optimalem Datenschutz und Datensicherheit in Projekten der Aufbau von dezentralisierten und anonymisierten IT-Strukturen berücksichtigt wurde. GISAD sucht noch namhafte Experten zur Forschung und dem Aufbau einer Organisation, die stark genug ist, um die Interessen der Internetnutzer für eine an die Menschen angepasste und somit menschenwürdige digitale Transformation durchzusetzen.

Trusted WEB 4.0 ist die Integration aller über das Web verfügbaren Ressourcen in ein Gesamtsystem.

Maschinen, Geräte und Menschen sind global erreichbar, in dezentralisierten, anonymisierten Strukturen organisiert. Trusted WEB 4.0 bildet vordigitale Gesellschaftsstrukturen ab. Die Wertschöpfungsketten werden neu organisiert.

„Adblocker werden in 2015 rund 22 Milliarden US-Dollar Anzeigenumsatz verhindern. Das geht aus einer aktuellen Studie von Adobe und PageFair hervor. Der Untersuchung zufolge nutzen derzeit weltweit 198 Millionen Menschen Adblock-Software, das entspricht einem Wachstum von 41 Prozent gegenüber dem Vorjahr. In Deutschland blockieren 25 Prozent der Internetnutzer Werbung auf ihren Geräten. Mit 37 Prozent ist der Anteil der Adblocker in Griechenland am höchsten. Praktisch unbekannt ist das Ausblenden von Werbung dagegen in China; nur ein Prozent der Onliner im Reich der Mitte nutzen Adblock-Software.“
(Auszug aus Statista)

getTIME.net GmbH i.L.

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  1. […] kostenlos erhältlich, schon haben über ein Dutzend Medien wie Business Echo, Wirtschaftsfenster, Hammaburger Industrie, Finanznachrichten ,Yahoo Nachrichten, Bing News, etc. bereits über die Kommunikationsstörung […]

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