Abgasmanipulationen – Angriff auf die deutsche Wirtschaft

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Kommentar

Die Abgasmanipulationen des VW-Konzerns sind ein Angriff auf jeden deutschen Arbeitnehmer!

Die Exporte Deutschlands beliefen sich im ersten Halbjahr 2015 auf Round About 700 Milliarden Euro. Damit steht Deutschland bezüglich seiner Exportleistung an zweiter Stelle in der Welt und hat somit ein hervorragendes Ergebnis vorzuweisen. Dabei sind die Vereinigten Staaten der zweitwichtigste Handelspartner für deutsche Produkte. Deutschland ist weiterhin der viertgrößte Autohersteller der Welt.

Diese Tatsachen hat Deutschland seiner Zuverlässigkeit und Integrität zu verdanken. Deutsche Unternehmen tun alles, um weiterhin vorn mitzuspielen. Und die deutsche Wirtschaft wird maßgeblich von Klein- und mittelgroßen Betrieben getragen. Und nun das.

Ärgerlich ist dies besonders, da Volkswagen es nicht nötig hätte. Aber sie haben den einfacheren Weg gewählt. Anstatt den Ingenieuren soviel Spielraum zu lassen, dass sie die Werte hätten mit technischen Mitteln erreichen können, wurden einfach einige Daten in irgendwelchen Statistiken durch Softwaremanipulationen geschönt. Volkswagen hat nicht nur sich selbst und seinem Image geschadet, Volkswagen hat mit seinen Manipulationen der Gesamtwirtschaft Deutschlands geschadet.

Während Klein- und mittelgroße Betriebe durch kontinuierliche Innovationen tagein tagaus das Ziel anstreben, immer besser zu werden, und damit ihren Ruf zu konsolidieren und immer wieder zu bestätigen, wischt Volkswagen dieses Image im Handstreich vom Tisch.

Gerade Klein- und mittelgroße Betriebe der Automobilindustrie werden dies vermutlich in den kommenden Monaten zu spüren bekommen. Immer wieder werden sich die Außenhandelsvertretererklären müssen. Sie werden sich dem Spott und Hohn von Kunden gefallen lassen müssen, sie werden dies ertragen müssen. Wohl dem, der seine Beziehungen jahrelang gepflegt hat.

Und was wird dem Großen, dem Manipulator geschehen? Vermutlich nichts, was er nicht aus der Portokasse wird zahlen können. Da fragt sich doch der geneigte Autointeressierte, ob und wenn, wie viele andere Autohersteller ihre Daten auch manipulieren. Manipulieren müssen, weil sie sahen, dass die Konkurrenz vermeintlich so hervorragende Daten liefern konnte. Ein Teufelskreis, den es die Automobilbranche sehr schwer haben wird, zu durchbrechen.

Denn die Konkurrenz, die Manipulationen vorgenommen hat, hat jetzt zwei Möglichkeiten. Entweder hält sie zitternd still, misst zukünftig exakt und hofft, dass dieser Kelch an ihnen vorüberzieht, oder sie treten die Flucht nach vorn an, geben ihre Manipulationen zu, bevor sie ertappt werden, rufen die Wagen zur exakten Einstellung zurück und schaden dem Ruf Deutschlands ein weiteres Mal, ein zuverlässiger Handelspartner zu sein.

Wie sich die deutsche Automobilindustrie auch entscheiden wird – der Schaden ist angerichtet und trifft letztendlich jeden deutschen Arbeitnehmer, wenn die Auftragslage zurück geht, wenn sich der Ruf deutscher Produkte verschlechtert, wenn die Exporte einbrechen. Volkswagen hat zum eigenen Vorteil, zur eigenen Umsatzerhöhung, für die eigene Tasche, das Image deutscher Produkte beschmutzt. Denn der Verbraucher tickt nicht so, wie man es sich wünscht. Der Verbraucher schließt vom Einem auf das Andere. „Wenn die Autos manipuliert sind, könnte es nicht sein, dass auch andere Produkte….. ?! Und wer darf es wieder richten und den Ruf herstellen? Kleine und mittlere Betriebe…..

Danke Volkswagen AG!

Hertha-Margarethe Kerz – Pressebüro Hammaburger Texte (PHT)

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