Jul 28 2015

Auszeichnung „Die Oberfläche“ Platz 2

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Platz 2 (v.l.n.r.): Karin Swain (Tubex), Silke Kern (Fraunhofer IPA), Dr. Nora Pollmann (TIGER Coatings GmbH & Co. KG), Dr. Martin Metzner (Fraunhofer IPA), Vera Rödl, Karl-Anton Heck, Leopold Werdich (Tubex).  Quelle: Tubex GmbH

Platz 2 (v.l.n.r.): Karin Swain (Tubex), Silke Kern (Fraunhofer IPA), Dr. Nora Pollmann (TIGER Coatings GmbH & Co. KG), Dr. Martin Metzner (Fraunhofer IPA), Vera Rödl, Karl-Anton Heck, Leopold Werdich (Tubex).
Quelle: Tubex GmbH

Mit der Auszeichnung »DIE OBERFLÄCHE« prämiert das Fraunhofer IPA seit 2012 alljährlich innovative Anwendungen und Technologien aus dem Gebiet der Oberflächentechnik. Am 20. Juli hat die Forschungseinrichtung die Gewinner der »OBERFLÄCHE 2015« bekanntgegeben. Platz zwei belegte die Firma Tubex GmbH mit einem umweltfreundlichen Verfahren zu Innenbeschichtung von Dosen.

Die unabhängige und fachübergreifende Jury des Innovationswettbewerbs bildeten Dr. Martin Metzner vom Fraunhofer IPA, Dr. Martin Riester vom VDMA Fachverband Oberflächentechnik und Dr. Michael Hilt von der Forschungsgesellschaft für Pigmente und Lacke e.V. Sie wählten die Preisträger anhand der Kriterien Innovationssprung, Nachhaltigkeit, Enabler-Qualitäten und industrielle Machbarkeit aus.

Platz 2: Umweltfreundliches Verfahren zur Innenbeschichtung von Dosen der Tubex GmbH
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Mit »Powder Can Coating« hat die Tubex GmbH ein Verfahren entwickelt, um das Innere von Aerosol-Monobloc-Dosen energie- und materialeffizienter zu beschichten. (Quelle: Tubex GmbH)

Mit »Powder Can Coating« hat die Tubex GmbH ein Verfahren entwickelt, um das Innere von Aerosol-Monobloc-Dosen energie- und materialeffizienter zu beschichten.
(Quelle: Tubex GmbH)

In einer Forschungskooperation hat die Tubex GmbH ein energie- und materialeffizientes Verfahren zur Innenbeschichtung von Aerosol-Monobloc-Dosen entwickelt. Beim »Powder Can Coating« werden die herkömmlich eingesetzten Lacke, die teilweise aggressive Lösemittel beinhalten, durch Pulverlacke ersetzt. Eine Schlüsseltechnologie ist dabei die Dünnschichtapplikation (15-25 μm), welche eine hohe Flexibilität und Präzision sowie einen optimalen Materialverbrauch ermöglicht. Die Auftragung erfolgt im automatisierten Dauerbetrieb mit Leistungen bis zu 250 Stück pro Minute. Da Pulverlacke über kürzere Einbrennzeiten verfügen, können Energiekosten reduziert werden. Darüber hinaus sind sie frei von VOC (Volatile organic compound) und mit ihrem niedrigen CO2-Footprint umwelt- und gesundheitsfreundlich. Auch technisch bieten sie zahlreiche Mehrwerte wie eine gute Chemikalienbeständigkeit und nahezu porenfreie Schichten. Jurymitglied Riester ist von der Umweltverträglichkeit des Verfahrens begeistert: »Durch Realisierung der Doseninnenbeschichtung mit Pulver in Massenproduktion wird eine erhebliche Reduzierung der Lösemittelemissionen gegenüber der herkömmlichen Innenbeschichtung mit lösemittelhaltigem Flüssiglack erreicht«, so der Experte.

Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

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