Brandgefahr bei Industrieisolierungen an Thermalölanlagen

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Doppelwandige Isolierung mit Ableitung hilft Brände zu vermeiden

Herkömmliche Industrieisolierungen mit Isolierwolle können bei Thermalölanlagen einen Anlagenbrand begünstigen. Tritt in diesen Anlagen Öl – zum Beispiel an Armaturen, Flanschen oder den Ventilen – aus, fließt dieses leicht in die offenporige Isolierwolle. Durch die größere Angriffsfläche für Oxidation und die hohen Temperaturen des Thermalöls kann es zu einer Selbstentzündung kommen. „In der Praxis kann dies zu Anlagenbränden führen“, warnt Heinz Maubach, Geschäftsführer der Firma Peter Althoff GmbH aus Düren.

Sein Unternehmen ist seit über 80 Jahren auf technische Isolierungen spezialisiert und bietet Kunden mit Thermalölanlagen eine spezielle doppelwandige Isolierung an: Statt in die Isolierwolle fließt eventuell austretendes Thermalöl in einen Zwischenraum und wird durch eine Abführleitung abgeleitet. „Es kommt zu keiner Berührung zwischen Isolierwolle und Thermalöl, das kann helfen, Brände zu vermeiden“, erläutert Maubach. Er empfiehlt allen Unternehmen, die eine Thermalölanlage betreiben, eine doppelwandige Isolierung. Maubach: „Es geht um die Isolierung an Armaturen, Flanschen und Ventilen. Der Aufwand, hier doppelt mit Ölableitung zu isolieren, ist vergleichsweise gering, die Brandschutzwirkung hingegen ist hoch.“

Peter Althoff GmbH

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