Okt 28 2020

Den Rest geben

Nun soll es den nächsten Lockdown geben. Da anzunehmen ist, dass sich diesmal die Wirtschaft und damit die Minister dagegen stemmen werden, trifft es nun alle kulturellen Einrichtungen und natürlich wieder die Gastronomie im weitesten Sinne – selbstverständlich an der Demokratie vorbei, ohne das Parlament. Man muss Deutschland schließlich so lange Schaden zufügen, wie man kann und noch im Amt ist. Damals konnte sich Frau Merkel bei der Zusammenkunft mit den Ministerpräsidenten nicht durchsetzen, also muss sie – typisch Frau – jetzt mit aller Macht zurückschlagen und den Ministerpräsidenten zeigen, wo der Hammer hängt. Dabei ist seit Monaten klar, dass es in kulturellen Einrichtungen jedweder Art, nicht zu Ansteckungen kommt. Die Bundesrepublik, seine Wirtschaft und Kultur kaputt machen. Dieses Ziel scheint zentral. Wie kann man dieses Land nur so hassen. Es ist zu fragen, wann sie den Föderalismus in der Bundesrepublik aufhebt, damit sie freie Hand bekommt – endlich. Das Parlament ist ja faktisch schon tot. 

Natürlich hat ein Lockdown den weitern Vorteil, dass den meinungsmachenden und uns anleitenden Medien niemand mehr in die Quere kommen kann. Wer sich nicht frei informieren kann, muss das glauben, was dort steht. 

Es kann doch nicht wahr sein, dass sich ein angeblich demokratisches Volk dies alles gefallen lässt. Und dann wird sich über die Zustände in Amerika gewundert? 

Herr Lauter-bach, der sich sowieso immer weit aus dem Fenster lehnt und am Lauter-sten schreit, ist zwischenzeitlich so hysterisch, dass er aktuell ein Eindringen in private Wohnungen zulassen will, zwecks überprüft, wie viele Menschen dort sind. Vielleicht sollte jemand Herrn Lauterbach mal das Grundgesetz vorlesen. Noch haben wir ein bisschen davon übrig. Und so jemand ist in der SPD? Und Sarrazin musste gehen? Wie passt das zusammen? „Herr Lauterbach, es gibt da eine Partei, die vielleicht besser zu Ihnen passt. 

Und noch etwas: Was glauben Sie denn, wo das ganze Geld herkommt, mit dem die Regierung aktuell um sich wirft? Wollen Sie wirklich keine Demokratie mehr? Wollen Sie zukünftig in einem sozialistischen Staat leben, in dem es nur noch Marken gibt? In dem jeder Mensch nur noch das Nötigste erhält? In dem jeder eine bestimmte Anzahl Stunden ohne Entlohnung arbeiten muss, um das Land wieder auf die Beine zu bringen? Das ist kein Humbug. Das ist aus ökonomischer Sicht durchaus ein realistisches Szenarium. 

Und liebe Wirtschaft, sagen Sie besser nicht, dass Sie das alles nichts angeht, da Ihr Betrieb ja offen bleibt. In der Kreativwirtschaft arbeiten Hunderttausende Menschen (es geht ja nicht nur um Schauspieler, Sänger und Musiker, es geht um das ganze Personal wie Beleuchter, Kraftfahrer usw. drum herum). In der Gastronomie arbeiten Hunderttausende. Die kaufen normalerweise alle Ihre Produkte. Aber wenn jemand nicht weiß, wie es weitergeht, fängt er an zu sparen ;-).

Nachtrag: Hier finden Sie eine schöne Auflistung der kommenden Maßnahmen

Hertha-Margarethe Kerz
Dipl. Sozialökonomin

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