iglidur on tour – unterwegs in Europa

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Gastbeitrag

Über 80.000 Kilometer bei transkontinentalem Härtetest für Kunststoffgleitlager
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Der höchste Punkt der bisherigen Fahrt um die Welt: Das Piz Gloria auf dem Schildhorn in der Schweiz.  Foto: igus GmbH

Der höchste Punkt der bisherigen Fahrt um die Welt: Das Piz Gloria auf dem Schildhorn in der Schweiz.
Foto: igus GmbH

Seit Januar 2014 befindet sich ein mit Polymer-Gleitlagern ausgerüsteter Kleinwagen des Kunststoffspezialisten igus auf einer Reise über vier Kontinente durch Wüsten, Schnee und tropische Hitze. Mit dieser Demonstrationsfahrt stellt das Unternehmen das Potenzial und die Belastbarkeit seiner motion plastics, Kunststoffe für bewegte Anwendungen, unter Beweis. Nach Stationen in Asien, Süd- und Nordamerika ist die „iglidur on tour“ inzwischen in Europa angekommen, hat bereits mehrere europäische Länder besucht und kam für einen kurzen Zwischenstopp nach Deutschland.
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Die igus GmbH hat in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Köln aus Anlass des 30jährigen Geburtstages seiner Hochleistungskunststoffe unter dem Namen „iglidur“ und des 50jährigen Firmenbestehens einen Kleinwagen auf eine Weltreise geschickt. An 56 Lagerstellen wurde er mit iglidur Gleitlagern ausgestattet. Die Komponenten aus Hochleistungskunststoffen wurden im Bremspedal, am Scheibenwischer und Fensterheber, im Schaltmodul, in der Sitzkonsole, an der Handbremse, am Startergenerator, der Drosselklappe und im Verdeck eingebaut. Der Vorteil: Sie sind unter anderem leicht, schmutzunempfindlich und können durch ihre gute Dämpfung auch Kantenlasten und Stöße zuverlässig und langlebig kompensieren. Die Materialeigenschaften von Kunststoff lassen die Themen Wartung und Korrosion an den Lagerstellen der Vergangenheit angehören.
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iglidur-Serienwerkstoffe für vielfältige Anwendungsbereiche
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Mit einem Helikopter ging es zurück ins Tal. Dort trat der Kleinwagen seine einwöchige Reise durch die Schweiz an. Foto: igus GmbH

Mit einem Helikopter ging es zurück ins Tal. Dort trat der Kleinwagen seine einwöchige Reise durch die Schweiz an. Foto: igus GmbH

Die jahrzehntelange Forschungs- und Entwicklungsarbeit im branchengrößten Testlabor für Kunststoffkomponenten für bewegte Anwendungen, den „motion plastics“, haben zur Serienproduktion von 47 unterschiedlichen, verlässlichen iglidur-Werkstoffen geführt, die in Form von Gleitlagern heute bereits über 200 Millionen Mal jährlich in der Automobilindustrie zum Einsatz kommen. Jedes zweite Gleitlager von igus wird in Automobilen montiert. Die selbstschmierenden Kunststoffmischungen zeichnen sich durch minimale Reibung und Verschleiß aus, sind zudem korrosions- und wartungsfrei und daher besonders langlebig. Da auf eine externe Schmierung mit Ölen und Fetten verzichtet werden kann, verschmutzen die Lager nicht und auch die Umwelt wird geschont. Die im Spritzguss hergestellten Gleitlager können flexibel jeder Lagerstelle angepasst werden.
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Die Welt als Teststrecke für moderne Gleitlagertechnologie
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Über 74.000 Kilometer sind bereits in den letzten zwölf Monaten durch Indien, China, Korea, Japan, Taiwan, Brasilien und die USA zurückgelegt worden. Auch in Europa bereiste der umgebaute Kleinwagen bereits das Nachbarland Österreich, setze nach Stopps in Belgien und den Niederlanden über nach Großbritannien und tourte anschließend durch Frankreich und die Schweiz und Skandinavien. Seine Etappen quer durch Osteuropa hat er nun für einen kurzen Zwischenstopp bei den Fachpressetagen in Karlsruhe unterbrochen. Trotz aller Strapazen hat der Wagen mit seiner innovativen Kunststofftechnologie bisher allen Beanspruchungen getrotzt. Die Fahrten durch Wüsten, Bergpässe, Regenwälder sowie das Verkehrschaos von Megacitys wurden gemeistert, und das zeitweise bei Temperaturen weit über 30 Grad und extremer Luftfeuchtigkeit. Die Strecken erwiesen sich für Fahrer wie Fahrzeug gleichermaßen als Herausforderung. Dabei führte die Reise bisher nicht nur zu den Sehenswürdigkeiten Asiens, Amerikas und Europas, sondern vor allem zu den Niederlassungen und Kunden von igus. Aber auch zahlreiche Messebesucher konnten sich von den Qualitäten des Wagens und der verbauten Kunststoffgleitlager überzeugen. Bisher ist der Praxistest „Weltumrundung“ erfolgreich bestanden worden. Und die Fortsetzung folgt – so wird das Fahrzeug in den nächsten Monaten noch den europäischen Kontinent von Rumänien bis zur Türkei und von Portugal bis Italien durchqueren.
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iglidur on tour verbindet Menschen
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Seit über einem Jahr ist der Kleinwagen nun unterwegs. Auch die Großstädte Asiens standen bereits auf dem Tourplan.  Foto: igus GmbH

Seit über einem Jahr ist der Kleinwagen nun unterwegs. Auch die Großstädte Asiens standen bereits auf dem Tourplan.
Foto: igus GmbH

Jeder Kilometer, den das Auto bei seiner Reise zurücklegt, wird dabei in einen Spendenbeitrag umgewandelt, der karitativen Einrichtungen in den entsprechenden Ländern zugutekommt. In Indien unterstützte igus India beispielsweise das Freiwilligennetzwerk „make a difference“, das sich um Straßenkinder kümmert. Im koreanischen Incheon wurden drei Tonnen Reis an öffentliche Suppenküchen für Bedürftige verteilt. Einen genauen Eindruck von der Weltreise gibt der Tourblog unter blog.igus.de/iglidurontour, inklusive interessanter Bilder, Videos und Berichte. Alle Strecken und Stationen, darunter Messe- und Kundenbesuche, können dort direkt nachverfolgt und kommentiert werden.
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IGUS

Die igus GmbH ist ein weltweit führender Hersteller von Energiekettensystemen und Polymer-Gleitlagern. Das familiengeführte Unternehmen mit Sitz in Köln ist in 35 Ländern vertreten und beschäftigt weltweit rund 2.400 Mitarbeiter. 2013 erwirtschaftete igus mit motion plastics, Kunststoffkomponenten für bewegte Anwendungen, einen Umsatz von 427 Millionen Euro. igus betreibt die größten Testlabore und Fabriken in seiner Branche, um dem Kunden innovative auf ihn zugeschnittene Produkte und Lösungen in kürzester Zeit anzubieten.

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