Dez 01 2015

Nutzfahrzeugausstatter übernimmt maritimes Geschäft von airsigna

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Fast jedem Fernreisenden ist schon einmal die grün gepunktete Lichtleiste am Boden von Flugzeugen oder von Schiffen aufgefallen. Die aus vielen grünen LEDs gebildete Linie wird zum Glück fast nie gebraucht und kommt erst dann zum Tragen, wenn das reguläre Licht etwa durch Rauch oder Feuer einmal ausfällt. Dann ist sie im Dunkeln die lebensrettende Fluchtwegemarkierung, die den Gästen klare Orientierung gibt und Ihnen verlässlich den Weg zu den Ausgängen in sichere Bereiche weist. In der Luft- wie in der Schifffahrt ist diese Fluchtwegemarkierung weltweit Standard und in verschiedenen Normen und Richtlinien vorgeschrieben.

Die Firma Happich GmbH aus Wuppertal ist mit der Firma airsigna GmbH + Co. KG aus Lippstadt übereingekommen das Fluchtwegemarkierungsbeleuchtungssystem zu übernehmen. Sämtliche bestehende Geschäftsbeziehungen, Dienstleistungen und Produkte für die Schiffsindustrie bleiben erhalten und werden ab sofort komplett übernommen. Happich gewährleistet eine reibungslose Kontinuität für alle bestehenden Kunden und Zulieferer des Unternehmens.
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Notwegemarkierung im Schiff. Quelle: airsigna

Notwegemarkierung im Schiff.
Quelle: airsigna

Dass Happich jetzt den Vertrieb des grünen Notwegeleitsystems namens 3L-System (Low Location Lighting) in Schiffen wie bisher uneingeschränkt unter ihrem Namen weiter führt, macht auch inhaltlich Sinn: Das 3L System und seine Bestandteile wurden bereits 1995 durch die Firma selbst technisch entwickelt, zum Patent angemeldet und seither an maritime Kunden und deren Systemlieferanten verkauft.

„Das gesamte Geschäftsfeld von airsigna im Bereich maritime Fluchtwegemarkierung vollständig zu übernehmen, bedeutet für uns eine sinnvolle Weiterentwicklung in einer Branche, die uns nicht fremd ist“, so Marc Pelzer, Geschäftsführender Gesellschafter der Happich GmbH. „Und der jetzige Ausbau unserer Aktivität bietet Vorteile für alle Beteiligten: Während sich airsigna seinem Namen entsprechend auf sein Kerngeschäft, die Luftfahrzeugindustrie, konzentriert, können wir auch andere Produkte, etwa unsere Akustikteile, Profile, Komponenten und Schließsysteme im Schifffahrtsindustriemarkt mit anbieten.

Aber auch unseren von airsigna übernommenen Kunden bieten wir einen Mehrwert: Die Meyer Werft, STX oder die Lürssen Werft u. a., aber auch Reedereien und andere Dienstleister können jetzt ihre Ersatzteile direkt und schnell über unser eigenes bewährtes Vertriebssystem ohne Zwischenhändler erhalten und zugleich unsere Fachberatung abrufen.“

Denn über den Ersatzteilvertrieb hinaus steht Happich seinen maritimen Kunden auch mit seiner fundierten Entwicklungs- und Beratungskompetenz zur Verfügung. Das langjährige Know-how umfasst ebenso eigene Ingenieursleistungen sowie die Installation von Fluchtwegesystemen in Schiffen.

So ist die Firma der Idealkandidat zur Übernahme des maritimen Geschäftsfeldes von airsigna. Dies lässt sich auch daran ablesen, dass sich beide Unternehmen innerhalb kürzester Zeit handelseinig waren und die gesamte Übergabe des maritimen Geschäftbereiches innerhalb weniger Wochen vonstatten ging, einschließlich der Transferverträge bezüglich bestehender Aufträge, Mitarbeiter und Bestände.

Alle Kunden behalten neben ihren gewohnten Konditionen selbstverständlich auch ihren vertrauten und kompetenten Ansprechpartner Martin Rühlmann. Der langjährig erfahrene Key-Account-Manager, Marinebusiness bleibt an Bord.

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Happich GmbH

seit 1924 mit traditionellem Sitz in Wuppertal, Deutschland, ist führender Innenaustatter für Nutz- und Spezialfahrzeuge mit Firmensitzen in Großbritannien, Polen, in der Tschechischen Republik, in der Türkei und in Spanien und ist darüber hinaus mit vielen etablierten Vertriebspartnern weltweit vertreten. 2012 hat die 100%ige chinesische Tochtergesellschaft Happich Industrial Parts Co, Ltd. in Shanghai, ihre Arbeit aufgenommen.
2015 übernahm Happich den Geschäftsbereich Notbeleuchtungssysteme für die Schifffahrtsindustrie von airsigna. Air signa ist eine Tochtergesellschaft des US-Luftfahrzeugskonzerns UTC.

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