Okt 12 2020

Reset auf 1929

Ob wir aktuell ein echtes Pandemieproblem haben, oder nicht, möchte ich einmal dahingestellt lassen. Vielmehr geht es jetzt einmal um die Frage des „Weiter“. Wie wird es weitergehen? Wir dürfen uns nichts vormachen. Faktisch stehen wir wirtschaftlich da, wie 1929. Nur das die Häuser noch stehen. Damals brachen in den USA die Aktienkurse zusammen. Die Werte verloren 90 Prozent.

Heute sind es das Coronavirus und die völlig überzogenen ‘Schutz’-Maßnahmen der Regierung, die die deutsche Wirtschaft ruinieren. Mahnende Stimmen werden von der panischen Regierung vollständig ignoriert. Das RKI hat zwischenzeitlich offenbar die Regierungsgeschäfte übernommen – und niemand weiß, ob die veröffentlichten Zahlen stimmen und wie sie zustande kommen, niemand überwacht und überprüft das RKI. Hysterisch weinend laufen Bankkaufleute, Tierärzte und Physiker durch die Welt. Schutzsuchende vor einem pösen pösen Virus – und die Bevölkerung wird angesteckt, aber nicht mit dem Virus.

Das gesamte politische Agieren führt zur Handlungsunfähigkeit und Handlungsunwilligkeit der Konsumenten, die 80 Prozent der gesamten marktwirtschaftlichen Entwicklung tragen. Denn wo kein Kauf, da keine Produktion. Insolvenzen über Insolvenzen sind schon jetzt die Folge. Abwanderungen von großen Unternehmen nach Tschechien und Polen, nach China und … Jetzt kommt auch noch die CO2-Bepreisung. Welches Unternehmen sollte da mitspielen?

Doch zu was führt dieses Agieren? Italien und Griechenland, aber auch viele andere Staaten machen es vor. die Menschen werden ihr Geld jetzt zusammenhalten. Sie werden den Konsum weiter verringern. Die Schwarzarbeit nimmt zu, weil kaum noch jemand mehr Geld ausgeben will, als absolut nötig und nur die notwendigsten handwerklichen Tätigkeiten ausgeführt werden. Die Menschen versuchen verstärkt um die Steuern herumzukommen.

In so einem Umfeld gedeiht die organisierte Kriminalität. 1929 nutzte das organisierte Verbrechen die wirtschaftlichen Zustände, sich über weite Teile Amerikas auszubreiten. Aktuell läuft in Deutschland ein Prozess gegen die Ndrangheta. Die sogenannten Mafiamorde von Duisburg. Sie sind also schon hier – und werden ihre Chancen nutzen. Denn Deutschland ist seit langem von der Mafia unterwandert und hier schon tief verwurzelt, Deutschland Rückzugsraum, Aktionsraum und Investitionsraum für die Mafia.

Und niemand wird verschont. Von italienischen Bekannten weiß ich, dass es dort niemanden gibt, der nicht irgendwie mit der Mafia in Berührung kommt. Egal, ob man einkauft, Handwerker beauftragt, mit den Behörden zu tun hat – überall spielt sie mit. Wir sollten uns fragen, ob das Coronavirus wirklich unser aktuell größtes Problem ist.

Wirtschaftlich unruhigen Zeiten, wie sie aktuell in Deutschland herrschen, sind ein prima Nährboden für die Ausbreitung der organisierten Kriminalität. Kontakte zu Wirtschaftsbossen und in die Politik werden von ihr verstärkt. Schutzgelderpressungen ausgeweitet; Unternehmen werden beispielsweise von der Mafia gezwungen, von ihnen produzierte Lebensmittel zu vertreiben.

Addio Pizzio ist das Antimafialabel in Italien für Unternehmen und Geschäfte, die mit der Mafia nichts zu tun haben wollen. Sie haben sich in einem Netzwerk zusammengeschlossen. Wer ein Unternehmen in diesem Netzwerk angreift, greift das ganze Netzwerk an. Die Täter werden verfolgt. In Italien klappt das. Auch in Deutschland ist dieses Netzwerk zwischenzeitlich aktiv. Währet den Anfängen. Anlaufstellen für deutsche Unternehmen, ob schon bedroht oder als Vorsorge: Mafia nein Danke! 

 

 

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