Simulationstisch zum Testen von Flüssigkeitsbehältersystemen

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Die Moog Industrial Group, wurde von der Veritas AG, einem führenden Hersteller von Flüssigkeitssystemen, Formteilen und Thermosystemen für die Automobilindustrie, für die Lieferung eines Simulationstisches gewählt.
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Simulationstisch von Moog zum Testen von Flüssigkeitsbehältersystemen. Foto Moog, MGPR1504
Simulationstisch von Moog zum Testen von Flüssigkeitsbehältersystemen.
Foto Moog, MGPR1504

Dieses innovative Testsystem (Patent angemeldet 1) wurde speziell zum Testen des Verhaltens von Flüssigkeiten in Kraftstoff- und Flüssigkeitstanksystemen von Kraftfahrzeugen entwickelt; ein Testaufbau, der großwinklige Bewegungen erfordert. Die Veritas AG bestellte das System zur Durchführung von Tests an automobilen SCR-Flüssigkeitstanks (selektive katalytische Reduktion), die zum Einspritzen von Mitteln zur Reduzierung von Flüssigkeiten in Katalysatoren verwendet werden, um schädliche Emissionen zu reduzieren. Das Testsystem wurde erfolgreich installiert und gegenwärtig unternimmt Veritas die erste Testreihe.

Der elektrische Simulationstisch mit verstellbarer Neigung ist dafür vorgesehen, dynamische Tests mit schwappenden Flüssigkeiten durchzuführen, und besitzt die Fähigkeit, alltägliche Straßenbedingungen zu simulieren. Diese neue technologische Entwicklung wurde bereits von der Fiat Group Automobiles (FGA) zum Testen von Kraftstofftanksystemen eingeführt. Das Verhalten von Flüssigkeiten und Komponenten des Tanksystems kann im Gegensatz zu einer Teststrecke in einer Laboreinrichtung, realitätsnaher getestet und bewertet werden. Das Moog-System, wurde speziell mit elektrischen „Plug and Play“-Auslösetechniken entwickelt, die intuitiv nutzbar und leicht zu warten sind.

Das Moog-Testsystem besteht aus einem elektrischen Simulationstisch mit einem darauf befindlichen, zusätzlichen Neigetisch für gesteigerte Stampf- und Rollbewegungen. Er wird zur Reproduktion hochfrequenter Straßenprofile verwendet, wobei der Neigetisch das Kurven- und Beschleunigungsverhalten des Fahrzeugs simuliert. Damit werden unterschiedliche Fahrtbedingungen nachgestellt, die zu extremen Auswirkungen schwappender Flüssigkeiten führen, wie plötzliches starkes Bremsen oder sehr scharfe Lenkmanöver. Dabei werden Position, Geschwindigkeit und Beschleunigung über eine integrierte Steuerhard- und -software aufgezeichnet. Ergänzend zu den elektrischen Auslösern des Simulationstisches verfügt der Neigetisch über zwei elektrische Auslöser für gesteigerte Stampf- und Rollbewegungen bis zu 30 Grad. Die gesamten Stampf- und Rollwinkel des Testsystems übersteigen 50 Grad.Anschließend ermöglicht das Replikationstestsoftwaremodul, auf der Teststrecke aufgezeichnete Zeitverlaufsfahrtdateien zu replizieren und abzuspielen.

„Wir freuen uns zu sehen, dass dieser Tisch als effektive Lösung zur Simulation des Verhaltens schwappender Flüssigkeiten und zum Testen von Flüssigkeitstanksystemen in einer sicheren und kontrollierten Laborumgebung wohlwollend aufgenommen wurde“, sagt Marie-Laure Gelin, Solutions Marketing Manager für Test und Simulation bei Moog.

Der Tisch ist Teil des Simulationstischproduktsortiments, das auch diverse Hydrauliklösungen für hochfrequente Haltbarkeits- und Ermüdungstests umfasst. Zu typischen Tests, die mit elektrischen Simulationstischen durchgeführt werden, gehören: Fahrsimulationen, Testen des Fahrverhaltens und Fahrkomforts, qualitative Bewertung der menschlichen Reaktion, Testen von Fahrzeugkomponenten, NVH (Geräusch-, Vibrations- und Härtetests), BSR (Tests hinsichtlich Brummen, Quietschen und Klappern), Turret Tests, Antennentests und medizinische Forschungsanwendungen.
(1 Patent angemeldet (WO 2013/178828 A1)

MOOG

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