Neues Verfahren zur Isolierung von Anlagen

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Verarbeitendes Gewerbe spart an der falschen Ecke

Die Industrie in Deutschland könnte erheblich energieeffizienter arbeiten. Der Grund dafür: Mangelhafte Isolierungen von Anlagen, Rohrleitungen, Kesseln und Armaturen führen zu hohen, unnötigen Energieverlusten. Weil Einkaufsabteilungen der Unternehmen kurzfristig sparen wollen, werden notwendige Reparaturarbeiten verschoben. Dies ist eine Milchmädchenrechnung, meinen Experten. Denn wegen der hohen Energiepreise würde sich eine neue Isolierung schnell bezahlt machen.

Um dabei zu helfen, Kosteneinsparpotenziale durch professionelle Isolierungen zu identifizieren, hat die Firma Peter Althoff aus Düren einen kostenlosen Isolierungscheck eingeführt. In einem Umkreis von 150 Kilometern kommt sie in die Betriebe und nimmt mit einer Wärmebildkamera diejenigen Bereiche der Anlagen auf, in denen eine mangelhafte Isolierung vermutet wird. Später werden die Bilder mit einer speziellen Software ausgewertet und so der Energieverlust und die damit verbundenen Einsparpotenziale ermittelt. Dem stellt die Firma Althoff die Investitionskosten für eine neue Isolierung gegenüber und ermittelt die Armortisationszeit. Andrea Quintel, Geschäftsführerin der Peter Althoff GmbH: „Wir waren anfänglich selbst verblüfft, wie schnell sich eine neue Isolierung bezahlt macht. Armortisationszeiten von wenigen Monaten sind keine Seltenheit. Das zeigt, dass die Industrie erheblich energieeffizienter arbeiten könnte.“ Walter Schlich, technischer Leiter der Firma Althoff schätzt, dass bei rund 80 Prozent der Industriebetriebe die Isolierungen beschädigt sind. „Mit unserem Iso-Check können wir die Anlageneffizienz erheblich erhöhen. Die Anlage wird wegen des Berührungsschutzes sicherer.“

Preter Althoff GmbH

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